11. July 2017

Über die Vorsorgereform 2020 wird am 24. September das Volk bestimmen können. Sie ist deshalb aktuell in allen Medien ein grosses Thema. Es ist uns ein Anliegen Ihnen aufzuzeigen, welche Auswirkungen diese Reform auf die Leistungen der Pensionskasse SBB hat:

Das Gesetz schreibt vor, welche Mindestleistungen für jede im BVG-Obligatorium versicherte Person erbracht werden müssen.

Rund ein Siebtel der Arbeitnehmenden sind in einer Pensionskasse versichert, welche nur diese BVG-Minimum-Leistungen erbringt. Die in der Vorsorgereform enthaltenen Änderungen für die zweite Säule betreffen vor allem diese BVG-Minimum-Pläne, dazu gehört auch die Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8% auf 6,0%. Der Leistungsplan der Pensionskasse SBB geht aber wesentlich weiter. Das heisst, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlen höhere Beiträge als im BVG-Minimum. Zudem ist der versicherte Lohn in der Höhe nicht beschränkt. Die Altersguthaben werden höher und dadurch auch die Renten. Man nennt den Leistungsplan der Pensionskasse SBB deshalb einen umhüllenden Plan, da die Minimalleistungen mit Mehrleistungen umhüllt werden. Die Pensionskasse SBB hat auf die veränderten Rahmenbedingungen frühzeitig reagiert und ihre Umwandlungssätze bereits angepasst. Aus diesem Grund hat die Annahme der Vorsorgereform praktisch keinen Einfluss auf die Versicherten der Pensionskasse SBB. Die Leistungen ändern auf den 1. Januar 2018 nicht, egal ob die Vorsorgereform angenommen wird oder nicht. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.