Die Anlageorganisation der Pensionskasse basiert auf einem dreistufigen System, in dem klare Verantwortlichkeiten auf die drei Verantwortungs-und Entscheidungsinstanzen Stiftungsrat, Anlagekommission und Geschäftsstelle verteilt werden.

AO D Der Stiftungsrat ist für die Festlegung des langfristigen Risikobudgets zuständig. Es berücksichtigt sowohl die finanzielle als auch die strukturelle Risikofähigkeit der Kasse und wird im Rahmen einer periodisch durchgeführten Asset- und Liability-Studie überprüft. Die Berechnung des Risikobudgets basiert auf den Risiken relativ zu den Verpflichtungen der Pensionskasse. Diese werden im Rahmen eines synthetischen Liability-Benchmarks modelliert.

Basierend auf dem Risikobudget des Stiftungsrats ist die Anlagekommission als zweite Instanz für die Festlegung der Zielallokation verantwortlich. Diese verteilt das zur Verfügung stehende Risikobudget so auf die verschiedenen Risikoprämien und Anlageklassen, dass ein möglichst hoher Ertrag erwartet werden kann.

Dritte Instanz in der Anlageorganisation bildet die Geschäftsstelle. Diese ist für die Umsetzung der von der Anlagekommission vorgegebenen Zielallokation verantwortlich. Dazu gehört insbesondere auch die Auswahl der Vermögensverwalter.