Waisenpension

Wer hat Anspruch auf eine Waisenpension?

Anspruch haben Waisen bis zum 18. Altersjahr oder bis zur Vollendung des 25. Altersjahres, wenn sie noch in Ausbildung stehen oder zu mindestens 70 Prozent invalid sind.

 

Wie hoch ist die Waisenpension?

Sie beträgt ein Sechstel der Invaliden- oder Alterspension.

Ehegattenpension

Wann habe ich Anspruch auf eine Ehegattenpension?

Stirbt ein verheirateter Versicherter, so hat der überlebende Ehegatte Anspruch auf eine Ehegattenpension, wenn er eine der folgenden Bedingungen erfüllt: 

  • Er muss für den Unterhalt mindestens eines Kindes aufkommen.
  • Er ist seit mindestens fünf Jahren verheiratet und hat das 45. Altersjahr vollendet.

Die Dauer der Lebensgemeinschaft wird an die Ehedauer angerechnet.

Die Ehegattenpension beträgt zwei Drittel der versicherten Invalidenpension bei Tod eines aktiven Versicherten resp. zwei Drittel der laufenden Invaliden- oder Alterspension bei Tod eines invaliden oder pensionierten Versicherten.

Falls der überlebende Ehegatte keine dieser Bedingungen erfüllt, so hat er Anspruch auf eine einmalige Abfindung in der Höhe von drei Jahresehegattenpensionen. Bei Tod eines aktiven Versicherten wird allenfalls zusätzlich das verbleibende Todesfallkapital ausbezahlt.

Mit Hilfe des folgenden Diagrammes können Sie ermitteln, welchen Anspruch Ihre Ehepartnerin oder Ihr Ehepartner bei Ihrem Tod haben:

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Geschiedener Ehegatte

Der geschiedene Ehegatte hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine Ehegattenrente. Deren Höhe richtet sich nach den minimalen Bestimmungen des BVG. Für zusätzliche Informationen wenden Sie sich bitte direkt an uns.

Todesfallkapital

Wann wird ein Todesfallkapital ausbezahlt?

Bei Tod eines aktiven Versicherten wird ein Todesfallkapital fällig.

 

An wen wird ein Todesfallkapital ausbezahlt?

Das Todesfallkapital wird wie folgt ausbezahlt: 

  1. Dem überlebenden Ehegatten;
  2. bei dessen Fehlen: Dem überlebenden Lebenspartner;
  3. bei dessen Fehlen: Dem oder den pensionsberechtigten Kindern des Verstorbenen zu gleichen Teilen;
  4. bei deren Fehlen: Den Personen, die der Verstorbene in erheblichem Masse unterstützte, zu gleichen Teilen;
  5. bei deren Fehlen: Dem oder den nicht pensionsberechtigten Kindern des Verstorbenen zu gleichen Teilen.


Nicht anspruchsberechtigt sind Personen nach 2.) und 4.), die von einer anderen Vorsorgeeinrichtung schon eine Ehegatten- oder Lebenspartnerrente beziehen.

Sie können die Reihenfolge der nach Ziffer 3 bis 5 Anspruchsberechtigten mit einer schriftlichen Mitteilung an die Kasse ändern und für sie auch eine andere Aufteilung des Todesfallkapitals vorsehen.

 

Wer gilt als Lebenspartner?

Wer alle folgenden Bedingungen erfüllt (auch unter Personen gleichen Geschlechts): 

  • Nicht verheiratet ist (mit dem Versicherten oder einer anderen Person).
  • Nicht mit dem Versicherten verwandt ist.
  • Mit dem Versicherten eine Lebensgemeinschaft mit gemeinsamen Haushalt geführt hat und für mindestens ein gemeinsames Kind mit Ansprung auf eine Kinderpension aufkommen muss oder mit dem Versicherten in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft mit gemeinsamen Haushalt geführt hat.

 

Einzureichende Beweismittel: 

  • Nicht verheiratet und nicht verwandt: Die Bescheinigungen über Zivilstand der beiden Lebenspartner.
  • Für die Lebensgemeinschaft: Wohnsitzbescheinigung.
  • Für die Existenz eines gemeinsamen Kindes: Zivilstandsurkunde des Kindes.

 

Bis wann muss das Todesfallkapital verlangt werden?

Bis spätestens sechs Monate nach dem Tod des Versicherten.

 

Wie hoch ist das Todesfallkapital?

Die Höhe des Todesfallkapitals entspricht dem bei Tod des aktiven Versicherten vorhandenen Altersguthaben abzüglich dem Barwert (Vorsorgekapital) aller durch den Tod ausgelösten Pensionen und Abfindungen wie z.B. Ehegattenpensionen oder Lebenspartnerpensionen.

Lebenspartner

Wie kann ich meinen Lebenspartner für die Lebenspartnerpension begünstigen?

Sie können ihren Lebenspartner jederzeit schriftlich melden. Dafür steht ihnen das Formular „Unterstützungsvertrag für Lebenspartner“ zur Verfügung.


Was passiert, wenn die Pensionskasse SBB keine Kenntnis eines Lebenspartners hat?

Liegt keine Bezeichnung vor, so müssen die Anspruchsberechtigten ihren Anspruch spätestens sechs Monate nach dem Tod des Versicherten geltend machen.


Wann habe ich Anspruch auf eine Lebenspartnerpension?

Stirbt ein Versicherter, so hat der überlebende Lebenspartner Anspruch auf eine Lebenspartnerpension, wenn die folgenden Bedingungen kumulativ erfüllt sind:

  • es besteht ein schriftlicher, von beiden Lebenspartnern unterzeichneter Unterstützungsvertrag;
  • beide sind nicht verheiratet und leben nicht in einer eingetragenen Partnerschaft;
  • der überlebende Lebenspartner bezieht keine aus einem anderen Vorsorgefall laufende Ehegatten- oder Lebenspartnerrente der 2. Säule;
  • der überlebende Lebenspartner erfüllt im Zeitpunkt des Todes des Versicherten mindestens eine dieser Bedingungen: 
    • er mit dem Versicherten eine Lebensgemeinschaft mit gemeinsamen Haushalt geführt hat und mindestens ein gemeinsames Kind mit Anspruch auf eine Kinderpension hat oder
    • er das 45. Altersjahr vollendet hat und mit dem Versicherten in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft mit gemeinsamen Haushalt geführt hat.

Mit Hilfe des folgenden Diagrammes können Sie ermitteln, welchen Anspruch Ihre Lebenspartnerin oder Ihr Lebenspartner bei Ihrem Tod haben:

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Wie hoch ist die Lebenspartnerpension?

Sie beträgt zwei Drittel der jährlichen Invaliden- beziehungsweise Alterspension.